Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Maron Kornath, Stand: 03.05.2026
Hinweis: Anbieter-Stammdaten unvollständig
Vor Go-Live müssen Postanschrift und Telefonnummer des Anbieters ergänzt werden (relevant für § 11 Gerichtsstand sowie § 1 Anbieterkennzeichnung). Die übrige Struktur (12 §§) ist inhaltlich vollständig und passt zum aktuellen Funktionsstand.
§ 1 Anbieter und Vertragsgegenstand
Anbieter des webbasierten CRM-Systems „dersieber CRM" (nachfolgend „Software") ist Maron Kornath, Energieberater (Einzelunternehmen), [Anschrift — bitte eintragen] (nachfolgend „Anbieter").
Gegenstand dieser AGB ist die Bereitstellung der Software als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet. Die Software dient der Verwaltung von Kundendaten, Projekten, Aufgaben, Terminen und Dokumenten im Bereich Gewerbe-Photovoltaik und Energieberatung.
§ 2 Vertragsschluss und Probezeitraum
Der Vertrag kommt durch Online-Registrierung und Bestätigung des gewählten Tarifs zustande. Mit dem Abschluss des Bestellvorgangs akzeptiert der Nutzer diese AGB sowie die Datenschutzerklärung.
Die kostenpflichtigen Tarife (Starter, Pro, Enterprise) können 14 Tage lang kostenfrei getestet werden („Trial"). Für den Trial ist die Hinterlegung einer gültigen Zahlungsmethode erforderlich („card-required Trial"). Wird der Trial nicht innerhalb von 14 Tagen aktiv gekündigt, wandelt er sich automatisch in das gewählte kostenpflichtige Abonnement um.
Eine Registrierung steht ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen offen. Eine Nutzung durch Verbraucher (§ 13 BGB) ist nicht vorgesehen.
§ 3 Tarife und Leistungsumfang
Die Software wird in vier Tarifen angeboten. Eine vollständige Vergleichstabelle ist auf der Preisseite einsehbar; die folgenden Eckwerte gelten verbindlich:
| Tarif | Preis (EUR / Seat / Monat) | Max. Seats | Max. Kunden | Speicher (GB) |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0,00 | 3 | 50 | 1 |
| Starter | 19,00 | 10 | unbegrenzt | 10 |
| Pro | 49,00 | 50 | unbegrenzt | 100 |
| Enterprise | 99,00 | 999 | unbegrenzt | 1.000 |
Funktionsumfang in Stichworten:
- Free: Globale Suche, PV-Wirtschaftlichkeitsrechner, Deal-Pipeline. Keine KI-Funktionen, kein Lastgang-Upload, kein Daten-Export.
- Starter: alle Free-Funktionen, zusätzlich PVGIS-Integration, Lastgang-CSV-Upload, Daten-Export, mehrere Workspaces, KI-Assistent, KI-CSV-Import, Sprach-Diktat, Smart Autofill (KI-Token-Quota: 100.000 / Monat).
- Pro: alle Starter-Funktionen, zusätzlich eigenes Branding in PDFs, eigene Domain, REST-API-Zugang, Audit-Log, KI-Screenshot-Import, KI-Diktat-Strukturierung (KI-Token-Quota: 1.000.000 / Monat).
- Enterprise: alle Pro-Funktionen, zusätzlich SSO/SAML, prioritärer Support, eigene Privacy-Tier-Konfiguration für KI, KI-Token unbegrenzt.
Maßgeblich für die jeweils geltenden Limits und Funktionen sind die in der Software hinterlegten Plan-Definitionen zum Zeitpunkt der Buchung. Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang im Rahmen der Weiterentwicklung anzupassen, sofern der Vertragszweck dadurch nicht beeinträchtigt wird.
§ 4 Vergütung, Abrechnung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem gebuchten Tarif und der Anzahl der freigeschalteten Seats (Nutzer pro Workspace). Die Abrechnung erfolgt pro Seat und Abrechnungsperiode im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe.
Monatliche Abrechnung: Zahlung jeweils zu Beginn des Abrechnungsmonats für den laufenden Monat.
Jährliche Abrechnung: Bei jährlicher Vorauszahlung wird ein Rabatt von 20 % auf den Listenpreis gewährt (Starter 182,40 EUR / Seat / Jahr, Pro 470,40 EUR / Seat / Jahr, Enterprise 950,40 EUR / Seat / Jahr).
Alle Preise verstehen sich als Netto-Preise zuzüglich der jeweils gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer.
Bei gescheiterter Zahlung (z. B. Karte abgelaufen, fehlende Deckung) ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software nach erfolgloser Zahlungserinnerung vorübergehend zu sperren, bis der ausstehende Betrag ausgeglichen ist. Der Datenbestand bleibt während der Sperrung erhalten.
§ 5 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Software von 99,0 % im Jahresdurchschnitt an. Hiervon ausgenommen sind:
- Geplante Wartungsfenster (mit Vorankündigung mindestens 24 Stunden)
- Notfall-Wartung zur Behebung kritischer Sicherheitslücken
- Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Infrastrukturausfälle bei Google Cloud, Stripe oder Cloudflare)
Ein vertraglicher Anspruch auf Service Level Credits oder Schadensersatz wegen Nichtverfügbarkeit besteht — vorbehaltlich individuell vereinbarter Enterprise-SLA — nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters.
§ 6 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer verpflichtet sich:
- Zugangsdaten (Passwort, ggf. zweiter Faktor) vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen.
- Die Software ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und der vereinbarten Zwecke zu nutzen.
- Keine automatisierten Massenanfragen (Scraping, DDoS, Brute-Force) durchzuführen oder die im System verbauten Schutzmaßnahmen (Firebase App Check, Cloudflare Turnstile) zu umgehen.
- Eingestellte personenbezogene Daten Dritter (Kunden, Kontakte, Mitarbeiter) im Einklang mit der DSGVO sowie ergänzenden nationalen Bestimmungen — insbesondere § 7 UWG bei werblicher Ansprache und Cold-Call-Tätigkeiten — zu erheben und zu verarbeiten.
- Werbewidersprüche von Kontakten (z. B. „Bitte nicht anrufen") über das im CRM vorgesehene Sperrlisten-Feature („doNotCall") zu erfassen und zu respektieren.
- Keine rechtswidrigen, beleidigenden oder rechteverletzenden Inhalte in der Software zu speichern oder zu verbreiten.
Der Nutzer ist gegenüber den von ihm im CRM gespeicherten betroffenen Personen selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Anbieter ist insoweit Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; ein entsprechender Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
§ 7 Datenexport und Datenlöschung bei Vertragsende
Nach Beendigung des Vertrags hat der Nutzer 30 Tage Zeit, seine Daten über die Export-Funktion der Software (verfügbar ab Tarif „Starter") herunterzuladen. Der Export erfolgt in einem maschinenlesbaren Format (CSV oder JSON).
Nach Ablauf dieser 30-Tage-Frist werden alle Nutzdaten des Workspaces unwiederbringlich gelöscht. Hiervon ausgenommen sind Daten, die wir aufgrund handels- oder steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten weiter aufbewahren müssen (insbesondere Rechnungs- und Zahlungsdaten gemäß § 257 HGB, § 147 AO — i. d. R. 10 Jahre).
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter — außer in den vorgenannten Fällen — nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung — insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden aus Datenverlust, sofern der Nutzer keine angemessene Datensicherung über die Export-Funktion vorgenommen hat — ist ausgeschlossen.
§ 9 Kündigung
Monatliche Tarife: Kündigung jeweils zum Ende des laufenden Kalendermonats mit einer Frist von 14 Tagen.
Jährliche Tarife: Kündigung jeweils zum Ende der Vertragslaufzeit mit einer Frist von 30 Tagen. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr.
Die Kündigung ist über die Self-Service-Funktion in den Workspace-Einstellungen oder per E-Mail an maronrusty377@gmail.com möglich.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
§ 10 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten zu ändern. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail an die hinterlegte Adresse sowie über einen Hinweis innerhalb der Software. Widerspricht der Nutzer der Änderung nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird im Änderungshinweis gesondert hingewiesen.
§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist der Geschäftssitz des Anbieters (siehe § 1).
§ 12 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.